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Es gibt mich noch, ab jetzt in Leipzig. Oder: Frohe Ostern!

Liebe Leser, liebe alle, die sich nach Jahren des Nichtspassierens hier her verirren: Es gibt mich tatsächlich noch.


Den letzten Beitrag habe ich im August veröffentlicht und als ich mich nach Monaten der Blog-Abstinenz mal eben wieder um meinen Blog (und das Layout) gekümmert habe, ist mir beim Anblick der Freibad-Pommes glatt das Wasser im Mund zusammen gelaufen. In den letzten Monaten war ziemlich viel los – Studienabschluss, entsprechener Abschlussarbeitsstress, diverses Bangen umd Jobs und Wohnungen und schließlich der Umzug in unsere neue Wahlheimat: Leipzig.

Ich vermisse Dresden zwar schon ein bisschen (deshalb werden alle Artikel dazu auch weiterhin in der Sidebar verlinkt!), aber nun kann ich Leipzig entdecken, von dem es – ich hab mich selbst gewundert – sogar schon den ein oder anderen Artikel auf diesem Blog gab.

Ich freue mich jedenfalls, wenn ihr demnächst mal wieder vorbeischaut. Ich werde mich wohl mal wieder daran machen, diesen Blog mit Leipzig-Content und neuen Lomographien zu füllen, denn es gibt so viel zu entdecken! Bis dahin wünsche ich euch ein paar tolle, hoffentlich frühlingshafte und erholsame Ostertage!


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Frohes Fest!

Vom Weihnachtsbaum-Trip komme ich in diesem Jahr wohl nicht mehr ab.
Mit diesem Foto, das ich mit der LC-A auf dem Striezelmarkt aufgenommen habe, wünsche ich euch allen ein wunderbares Weihnachtsfest und ruhige Feiertage. Habt euch lieb und achtet nicht auf Kalorien, Weihnachten ist nur ein Mal im Jahr!

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Kettenbriefe sind so Neunziger!

Dieser Tage liest man auf vielen Blogs vom Sweater Weather Tag, Blog Awards und all solchen Späßchen, die im Grunde nur eins sind: Kettenbriefe. Nur, dass man dabei nicht nur irgendeinen Brief weiterschickt und dann F6+Y drücken soll, um etwas super Magisches passieren zu lassen – „ich habe es ausprobiert, es funktioniert wirklich!“. Oder seinen Geburtstag in eine Liste einträgt und sich fragt, wer eigentlich dieser Kevin ist, der am selben Tag wie ich Geburtstag habe?
Nee, hier gibt’s statt stumpfem Weitergeschicke harte Fakten.

Vor geraumer Zeit hat mich Kato für den „One Lovely Blog Award“ nominiert, vor ein paar Tagen hat Anna es ihr gleich getan. Da sich die Vorgehensweisen bei beiden unterscheiden, entscheide ich mich für die Variante, die mir auf anderen Blogs immer besser gefällt. Deshalb gibt es jetzt 7factsaboutme.

Aber erst die „Pflicht“, dann das Vergnügen. Die Regeln, für alle, die mitmachen wollen:
1. Verlinke die Person, die Dich nominiert hat (siehe oben).
2. Blogge die Regeln und zeige den Award (siehe hier und unten).
3. Veröffentliche 7 Fakten über Dich (siehe unten).
4. Nominiere 15 Blogger und teile ihnen die Nominierung mit (nix da).

1 // Ich bin äußerst talentiert, mir ständig selbst irgendwas anzutun. Entweder ich klemme mir die Fingerkuppe in einem Schrank ein, den ich selbst schließe oder ich ramme meinen Kopf gegen irgendwelche Schrank- oder Regalecken. Schüttele meine Hände trocken und schlitze mir dabei einen Finger auf. All das passiert mir gern auch innerhalb weniger Tage.
Besonders schlimm waren auch die das „Ich sterbe gleich“-Gefühl auslösenden Situationen, als mir meine Fingerkuppen vom Chilischneiden fast abbrannten oder mein halber Unterschenkel wegen des Stiches eines unbekannten Tieres anschwoll und hart und heiß und schlimm wurde. In Venedig! Naja.
Kürzlich bekam ich sogar an einer Stelle (die, hinter der sich der Kleinzehenabziehermuskel verbirgt!) einen blauen Fleck, für die es nichtmal einen Begriff zu geben scheint! Ihr seht: Ich hab’s drauf!

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2 // Wo wir schon bei Füßen sind: Ich finde Füße ziemlich fotogen. Viele andere scheinen das auch zu tun, denn allein bei Instagram gibt es unter dem Hashtag #fromwhereistand über eine Million Einträge. Aus Mainstreamprotest hab ich einfach meinen eigenen Fuß-Hashtag erfunden: #zeigherdeinefüßezeigherdeineschuh. Dafür muss man nicht mal stehen!

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3 // „Nicht mal stehen“ muss man auch im Kino, da darf man sitzen. Wenn ich einen Film gucken will, den alle doof finden oder niemand Zeit hat, sitze ich gern auch mal alleine im Kino rum. Nur deshalb einen Film zu verpassen, weil man sich nicht alleine im Kino blicken lassen will, finde ich doof. Es gibt nämlich Filme, die man, nachdem sie aus allen Kinos verschwunden sind, garantiert nie guckt. Naokos Lächeln zum Beispiel.
Ein Vorteil am Alleingehen ist übrigens, dass man leckeres Popcorn nicht teilen muss. Ein Nachteil, dass man doofes Popcorn alleine aufessen muss. Oder dass es gar nicht erst Popcorn gibt, weil man zum Rentnerkino geht und das zu früh ist, dass es außer Kaffee (den ich nicht trinke) und Kuchen (den ich nicht esse, weil ich dann ja alleine zwischen Rentnern rumstehe) was gibt. Deswegen kann man da auch selbst Süßkram und Getränke in einem Rucksack mitbringen, weil man eh nie kontrolliert wird. Haha!

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4 // Wer gut aufgepasst hat, hat gemerkt, dass „Alleine ins Kino gehen“ eigentlich mehr Nach- als Vorteile hat. Dass mir das trotzdem nichts ausmacht, liegt wohl daran, dass ich mehr der Nach- als der Vor-Typ bin. Wenn ich Diskussionen führe, denke ich zwar nach, aber meist eben erst danach. Prinzip Nachsicht statt Vorsicht, sozusagen. Das wäre eine gute Antwort auf die „Was sind Ihre Schwächen“-Bewerbungsfrage, oder?

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5 // Auf die konträre Frage nach meinen Stärken könnte ich dann wohl mit meiner grandiosen Überleitungsfähigkeit antworten… Oder aber auch mit meiner Begeisterungsfähigkeit für sinnlose Dinge. Ich bin vor etwa drei Jahren zum Beispiel mal mit einem Kumpel 12 Stunden Straßenbahn gefahren. Einfach so.

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6 // Ich lese am liebsten in der Straßenbahn oder im Zug. Da habe ich nicht das Gefühl, dass ich in der Zeit etwas Nützlicheres machen könnte (nicht, dass ich es sonst auch täte) und zeitgleich ist die Wartezeit bis zum Ziel sinnvoll überbrückt. Was mich dabei aber regelmäßig auf die Palme bringt sind Menschen, die in meinem Blickfeld an ihren Fingern rumzuppeln. Das macht mich total kirre, sodass ich teilweise auch mit Lesen aufhören muss. Dann guck ich aus dem Fenster und rege mich auf.

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7 // Mir gehen gerade die Fakten aus und ich frage mich, wie man 20 Fakten über sich listen soll, wenn mir schon sieben total schwer fallen. Aber dafür sind sie umfangreich geschildert und mit Supersampler-Lomographien bebildert, die aus meiner ersten Schaffenszeit (2010-11) stammen.

Den Award zeig ich nicht, die Bilder sind nämlich immer minipini und sehen dann im Text kacke aus. Und ich nominiere auch keinen, sondern lade alle ein, die Lust haben mitzumachen.
Kettenbrief-Ende also. Ab morgen hört ihr dann bestimmt nichts mehr von mir, weil mir wegen Regelmissachtung die Finger abgefallen sind. Kettenbriefe und Chili haben also was gemeinsam.

Cum grano salis // Die Gewinner der Falksalt-Verlosung

Als ich gerade nach einer passenden Überschrift für die Bekanntgabe der Falksalt-Gewinner gesucht habe, bin ich mal wieder auf einen lateinischen Ausspruch gestoßen, der soviel wie „Mit einem Körnchen Salz“ bedeutet. Der Spruch stammt vermutlich von Plinius dem Älteren und wird (okay, vielleicht eher wurde) genutzt, um die Einschränkung einer Aussage deutlich zu machen oder daran zu erinnern, dass nur ein „Körnchen Wahrheit“ darin steckt.
Wieder was gelernt (Latein verfolgt mich ein Jahr nach dem Latinum also immer noch!), nun schreite ich zur Tat. Zehn Kommentare mit tollen Ideen zur Verwendung der Fingersalze sind bei mir eingetrudelt; einige eurer Vorschläge werde ich in der nächsten Zeit bestimmt ausprobieren!

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Meine männliche Glücksfee hat die drei Gewinner aus einem Zahnstocherwäldchen (natürlich von unten á la „Wer zieht den Kürzeren“) auserkoren und gewonnen haben Ariane, Ina und Linda! Eine Mail ist auf dem Weg zu euch und ich wünsche euch viel Spaß beim Experimentieren! Allen anderen danke ich für die Teilnahme, das hat mich total gefreut!
Weil’s mir Spaß macht, euch eine Freude zu bereiten, wird es bestimmt bald wieder eine Kleinigkeit zu gewinnen geben, auch ohne Kooperation.

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Sommerurlaub im September

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Nachdem ich den Großteil des Sommers in Dresden verbrachte, um meine Bachelorarbeit zu schreiben, ist eine Auszeit nun endlich zum Greifen nahe. In den letzten Tagen habe ich mich schon durch eine ausgiebige Ausschlaf-Prozedur auf Urlaub eingestimmt und morgen früh fliegen wir nach Stockholm. Im Anschluss daran sind wir noch ein paar Tage in Greifswald, in denen ich hoffentlich noch einmal ins kühle Ostseenass springen kann. Mit einer digitalen SLR, fünf analogen Kameras und 20 Filmen im Gepäck, hoffe ich, in zwei Wochen mit umfangreichem Bildmaterial, einem Dala-Pferd und einer in-der-Ostsee-baden-Erinnerung zurückzukommen. Bis dahin!

Lisa macht Essen // Bohnenpfanne

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Eine neue Rubrik, juhu! Ich wollte ja schon seit langem mal ein paar Rezepte mit euch teilen, allerdings stand dem immer eines im Weg: Die Fabrikation der Fotos zum Essen. Ich lese selbst persönlich ganz gerne das ein oder andere Rezept, aber in der Regel koche ich sehr selten etwas nach. Deshalb ist es umso schöner – wenn man das Essen schon nicht nachkocht und selbst probieren kann – von dem leckeren Essen auch schöne Fotos anzuschauen. Aus meiner eigenen Erfahrung weiß ich also, dass ohne Foodporn-Bild nichts geht. Da liegt aber eben das Problem, denn das Licht in unserer Wohnung ist grauenhaft für solche Fotos – oder ich bin einfach nicht in der Lage, was gutes daraus zu machen. Deshalb gab es bis hier und heute keine Fotos.

Zwischenzeitlich überlegte ich sogar, mir ein Konzept zu überlegen, das gute Fotos einfach vergessen lässt. Lomo-Leckereien (Rezepte, die ich lomographisch festhalte) und Essen im Glas (alles, wirklich alles, im Glas präsentiert) waren nur zwei Ideen. Letztendlich hat mich aber das Zeichenfieber gepackt:
Lisa macht Essen: Bohnenpfanne
So, wer’s großklickt, der sieht auch mehr.
Dieses Rezept stammt im Original von Bud Spencer und Terence Hill. Mein Freund hat das Rezept vor einiger Zeit auf deren Facebook-Seite entdeckt und wir haben es inzwischen zweimal – mit Chorizo-Abwandlung, die eigentlich nicht reingehört – gekocht und für sehr gut empfunden. Es ist übrigens wirklich praktisch, einen Mörser zu haben, denn Pfefferkörner und Koriander mit einem Cocktail-Stößel zu mahlen klappte leider irgendwie nicht. Wenn ihr also keinen habt: Pfeffer und Salz in gemahlener Ausführung verwenden und die Koriandersamen zur Not weglassen. Chili geht auch frisch und geschnitten… Ihr seht: Wir sind nicht sehr anspruchsvoll, Abwandlungen gehen bei diesem Gericht aber wirklich gut.

Damit ihr das Ganze auch nochmal „in echt“ zu sehen bekommt, gibt’s auch noch ein Foto davon:

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Und warum die Rubrik „Lisa macht Essen“ heißt? Einerseits, weil sowohl Gekochtes, als auch alles andere darunter zählen soll und andererseits, weil man in Sachsen eben alles macht – auch Essen.

Neue Woche, neuer Stress.

Ich komm einfach nicht mehr zum Bloggen! Weder über den Film, den wir letzte Woche in der Sneak zu sehen bekamen (nebenbei doch schnell gesagt: es war Auftrag Rache, ein Film, mit dem ich nun gar nicht gerechnet hätte… aber war ganz okay. Etwas brutal und unrealistisch stellenweise, aber für ne Sneak in Ordnung.), noch über Shutter Island (was aber noch folgen wird) oder City of God, den wir vorgestern geguckt haben und der kamera-perspektivisch und kapiteleinteilend recht interessant war…

Deshalb hier nur eine kurze Zuwortmeldung. Ich war vorhin und am Wochenende fotografieren, dann geht’s gleich zum Nachtfotografieren. Freu mich, auch wenn das Stativgeschleppe mich jetzt schon aufregt. Genau wie meine kalten Gließmaßen. Aber okay… es entstehen ja hoffentlich ein paar Bilder, mit denen ich zufrieden sein kann. Darum geht’s ja :)
Was gibt’s sonst… nichts. Ich fotografiere, feile an meinen Bewerbungen, gehe in die Schule und sitze da meine Zeit ab, wie man am letzten Post vielleicht unschwer erkennt. Ansonsten… planen Lutz und ich bald das Event des Jahres in Dresden. Seid gespannt oder guckt bei ihm… haha. Jetzt gibt’s Essen, bald wieder was Sinnvolles von mir. Olé!