Welttag des Buches. Oder: Mal wieder Harry Potter.

Ich habe eigentlich schon immer gern die Bücher um Harry Potter gelesen oder die Filme angesehen. Meist ist es allerdings so, dass ich keine richtige Lust auf die Filme verspüre, da sie mir einfach zu düster aufgemacht und teilweise (ja, ich gebe es zu) zu gruslig sind. Ich erinnere mich noch genau daran, wie ich nach dem ersten Film nicht einschlafen konnte, da mir diese spannungsgeladene Szene zwischen Quirell und Harry und schließlich dieses in Staub zerfallende Etwas nicht aus dem Kopf gingen. Oder an die Momente in den letzten beiden Teilen, als die Handüberreste der Inferi bzw. Nagini in Bathilda Bagshots Haus den Zuschauer scheinbar packen und auffressen wollen. Meine Dankbarkeit, dass 3D damals noch nicht so verbreitet war, ist wirklich unermesslich.

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Mal ab von dieser effektvollen und spannungsheischenden Aufmachung sind die Filme aber – das kann man ruhig mal feststellen – wirklich gelungen. Dass ziemlich viel fehlt lässt sich eben schwer vermeiden. Dennoch oder gerade deshalb finde ich, da ich endlich einmal alle Bücher in relativ kurzem Abstand gelesen habe, die Frage höchst spannend, ob und zu welchem Zeitpunkt sich jemand dazu entschließen wird, dieses Epos neu zu verfilmen. Hoffentlich lebe ich da noch. Umso schöner, dass es die ganze Story auch auf Papier gibt.

Hauptsächlich kam mir dieser Neuverfilmungs-Gedanke bei der Lektüre des vierten Bandes.
Zu meiner absoluten Schande, eigentlich aber nur zu meinem eigenen Nachteil, muss ich gestehen, dass ich den vierten Band bis vor wenigen Wochen nie komplett gelesen hatte. Damals (also vor langer Zeit, als dieser vierte Band für mich in Reichweite war) habe ich… naja, vielleicht hundert Seiten gelesen. Wenn überhaupt, denn – dieser Post kann gerne als Outing eines Angsthäschens verstanden werden – diese Szene im ersten Kapitel (der textsichere Leser erinnert sich: Voldemort und Wurmschwanz residieren im Haus der Riddles, der arme Frank Bryce, ehemals Hausmeister der Familie, geht seiner Pflicht nach, bekommt zunächst eine Schockstarre ob dieser fürchterlichen Schlange, anschließend wegen Voldemorts verkümmerter Erscheinung und wird anschließend auch noch avadakedavrat.) hat mich geschockt.

Umso mehr freue ich mich, dass es für mich noch etwas neues zu entdecken gab (bei der nächsten Lektüre wird das wohl leider nicht mehr so sein, da ich nebenbei ungefähr alles und jeden im Harry Potter Wiki nachschlug). Aber allen, die nur die Filme kennen, sei gesagt: Bei der Verfilmung des vierten Teils wurden ungefähr alle Nebenhandlungen weggelassen, die es im Buch gibt. Die Story um die Crouch-Familie, die Hauselfen, Ludo Bagman und das Leprechaun-Gold (diesen Begriff muss ich wirklich jedes Mal googlen!), das Geheimnis um Rita Kimmkorn, das Rätsel der Sphinx… Und ich hab endlich dieses mysteriöse „Priori Incantatem“-Ding verstanden! Was am Film allerdings wirklich einfach unfassbar ist: Die im Buch wirklich nett erscheinenden Meermenschen wurden im Film in meinen Augen wie Furien dargestellt!

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Ich könnte ewig weitermachen, denn meine Liebe hört bei diesem vierten Band, der einfach so unglaublich grandios ist noch lange nicht auf. Weil ich aber seit Wochen in jedem zweiten Beitrag Harry Potter erwähne, lasse ich weitere Ausführungen lieber und lege einfach jedem, der Harry Potter noch nicht kennt, das ans Herz, was ich eigentlich schon die ganze Zeit sagen will: Lest mehr Bücher – am besten Harry Potter! ;)

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Obwohl ich ahne, dass ungefähr die halbe Welt letzteres schon getan hat, möchte ich heute – am Welttag des Buches – trotzdem eine gebundene Ausgabe von „Harry Potter und der Feuerkelch“ verschenken.Die Idee kam mir, als mir mein Freund einen Link „Welttag des Buches„-Seite schickte, ich an meine aktuelle Euphorie dachte und mir einfiel, dass ich zuhause noch ein Exemplar im Schrank stehen habe, das seit Jahren keiner angerührt hat. Hier stehen nämlich alle Ausgaben ohnehin schon einmal.
Ich weiß natürlich, dass man auch die ersten drei Bände lesen sollte und jajaja, aber ich möchte genau den Menschen, der sich angesprochen fühlt und noch nicht viel von Harry gelesen hat, ein bisschen meiner Freude abgeben.

Und alle, die Harry Potter schon kennen oder nichts mehr von ihm hören wollen, können trotzdem ihr Glück versuchen. Aus allen Kommentaren, die nicht „Mischief managed“ als Kennwort nennen, lose ich drei aus, für die ich individuell ein Buch aus meinem persönlichen Regal hervorstöbere – gebraucht, aber in jedem Fall mit Liebe ausgesucht! Sagt mir einfach, was ihr vom Lesen allgemein haltet, vom Harry im Besonderen oder was ihr gerne lest. Eins von dreien reicht auch ;)

Jetzt in kurz:
Ich verschenke 1x „Harry Potter und der Feuerkelch“ (Kennwort „Mischief managed“ angeben) und 3x ein individuell für euch ausgewähltes Buch – bei ungewöhnlich hohem Andrang lose ich das Ganze aus. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen, ihr solltet über 18 sein und eine Postadresse in Deutschland haben. Um dabei zu sein, kommentiert einfach mit einer gültigen Mailadresse. Das „Verschenkspiel“ läuft bis zum 30. April um 20:00 Uhr.

PS: Spread the Lese-Love!
PPS: Harry4eva!
PPPS: Over and out.

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About Lisa

Lisa, Jahrgang '91, Dresden. Mag Kunst, Lomographie und alles mögliche Kreative.

2 responses to “Welttag des Buches. Oder: Mal wieder Harry Potter.”

  1. Lutz Michen says :

    Ich bewerbe mich hiermit offiziell für ein individuell für mich ausgewähltes Buch :)

Ein Kommentar, juhu!

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