Kino 2014 // eine Art Jahresrückblick

Kino und ich – das ist ein Thema, das es auf diesem Blog eigentlich schon immer gibt. Neben zahlreichen Einzelrezensionen gab es Rückblicke (2009 und 2010) und sogar einen Ausblick. Und weil es mich ein wenig ärgert, dass ich mich der Filme, die ich in den letzten drei Jahren im Kino sah, nur anhand eines tiefen Sprungs in meine Erinnerungsaufbewahrungskiste erinnern könnte, gibt es in diesem Jahr einen kurzen (haha) Blick auf Gesehenes. Vorhang auf!

kino_2014
//Dieses wundervolle Bild hab‘ ich meinem Freund geklaut, der es im Programkino Ost mit seiner Nikon EM aufnahm.

  1. Sneak Preview // Erbarmen
    Eine einzige Sneak Preview in diesem Jahr und dann auch noch sowas! Skandinavische Thriller sind echt böse und nervenaufreibend! Zumindest hatte ich eine gute Thriller-Anschau-Partnerin neben mir, das machte das Elend ein wenig erträglicher.
  2. Zwei vom alten Schlag
    Fand ich eher mittelmäßig, an einigen Stellen aber ganz unterhaltsam.
  3. American Hustle
    Ich mag Betrüger-Filme (á la Catch me if you can) wirklich gerne, aber ich erinnere mich, dass es bei dem Film nicht wirklich gefunkt hat… Könnte an den schmierigen Hauptdarstellern liegen, die mich ein bisschen an Hangover erinnern. Einzig Amy Adams, die alte Sexbombe, reißt das wieder raus.
    Als ich vor Kurzem noch einmal den Trailer sah, machte der Film aber gar keinen so schlechtne Eindruck mehr, weshalb ich dem Film vielleicht nochmal ne Chance geben sollte… Wie fandet ihr den, falls ihr ihn gesehen habt?
  4. Monuments Men
    Ich persönlich finde das Thema Kunstraub total spannend und hab, nachdem ich den Trailer sah, sehnsüchtig auf den Film gewartet. Gesehen habe ich ihn schließlich mit meiner Familie an meinem Geburtstag.
    Neben einem wenig angesprochenem Thema deutscher Geschichte und guten Schauspielern liefert der Film eine Menge Witz, was ihn zu einem meiner Top-Filme in diesem Jahr macht.
  5. 12 Years a slave
    Ohne den Tumult bezüglich der Oscar-Gewinne wäre ich auf diesen Film gar nicht aufmerksam geworden. Nachdem er in den meisten Kinos schon wieder ausgelaufen war, hab ich ihn im Traumkino aber doch noch erwischt und war nicht enttäuscht.
  6. Irre sind männlich
    An dieser Stelle wird schon deutlich: Ich habe in diesem Jahr nicht viele Filmrezensionen geschrieben; in zwei von drei Fällen sogar zu Filmen, die nicht mal besonders großartig waren. Okay aber doch.
  7. Grand Budapest Hotel
    Ehrlich gesagt hab ich die Story nicht wirklich mitgeschnitten, aber das ist bei mir keine Ausnahme. Ästhetisch war der Film auf jeden Fall ein Knaller und ich würde ihn mir – zum besseren Verständnis – auch nochmal anschauen.
  8. Der Hundertjährige, der aus dem Fenster stieg und verschwand
    Von diesem Film (genau wie vom zweiten Jonasson-Buch) hatte ich mir zwar irgendwie mehr erhofft, generell war es aber doch ganz gute Unterhaltung.
  9. The wolf of Wallstreet
    Wieder so ein „den muss ich unbedingt noch sehen, auch wenn er schon nirgendwo mehr läuft“-Film. Auch den sah ich im Traumkino und hatte vorher schon ein wenig darüber gehört und gelesen (Schimpfwörter-Schleuder; erste halbe Stunde Orgie, dann nix mehr etc.). Enttäuscht war ich nicht, beim zweiten Mal Schauen fand ich ihn dann aber erst richtig großartig, (wenn auch nicht weniger verstörend bzgl. Sex, Drugs etc.) Da steckt eben auch ein bisschen Catch me if you can drin… Eine irre Geschichte und ganz viel Leo.
  10. A million ways to die in the west
    Sah ich in der Vorschau, wollte hin und fand ihn schlecht und absolut unlohnend.
  11. Finding Vivian Maier
    Wie in der Rezension deutlich wird, fand ich diesen Film großartig und inspirierend. Auf jeden Fall empfehlenswert!
  12. Madame Mallory und der Duft von Curry
    Hatte ich zunächst gedacht, der Film habe etwas mit Bollywood zu tun, war ich am Ende ganz angetan von der Geschichte, den Bildern und den Gerüchen, die man unwillkürlich zu riechen glaubt. Ein toller Film für einen angenehmen Kinoabend.
  13. Monsieur Claude und seine Töchter
    Ebenfalls ein toller Film, er sich nicht nur für einen Filmeabend mit Freunden, sondern auch mit der Familie eignet. Ich habe mir den Film nach dem, was ich zuvor gehört hatte, zwar ein wenig anders vorgestellt, dennoch hat er mir gut gefallen. Nichts anspruchsvolles, aber sehr unterhaltsam.
  14. Hin und weg
    Das letzte Mal, als ich im Kino so richtig geheult habe (sprich, in Erinnerung bleibend), war bei „Beim Leben meiner Schwester“. Dieser Film hat das aber tatsächlich noch getoppt, da konnte ich mich in der zweiten Hälfte des Films nämlich kaum erholen. So traurig (allein der Titel!), aber doch so schön.
  15. Shirley – Visionen der Realität
    Ein mich im Zwiespalt zurücklassender Film, über den ich dann aber doch eine Menge zu sagen hatte.

Die durchschnittlich 1,25 Filme/Monat sah ich in vier verschiedenen Kinos, nämlich im UFA (10), im Kino in der Fabrik (3), im Programmkino Ost (1) und in der Schauburg (1). Zwei Filme sah ich dank Freikarten, meine Top3-Filme in diesem Jahr waren Finding Vivian Maier, Monuments Men und Hin und weg.

 

 

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About Lisa

Lisa, Jahrgang '91, Dresden. Mag Kunst, Lomographie und alles mögliche Kreative.

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