Dresden in Lomotion. Diesmal in Blau und mit „Löchern“.

Lang, lang ist’s her, dass ich euch die ersten Ergebnisse meines ersten gecrossten Filmes gezeigt habe. Damals war ich noch unwissend und hatte keine Ahnung, dass für Crossentwicklungen üblicherweise mit Diafilmen gemacht werden. Obwohl das Crossen eines Farbnegativfilms also die eher unübliche Variante ist, muss ich zugeben, dass mir diese hier besser gefallen als „richtig“ gecrosste Bildern. Wiederum habe ich aber auch erst einen Diafilm gecrosst, so ganz repräsentativ ist die Aussage also auch nicht.

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Ein Nachteil bei dieser Variante ist meiner Meinung nach außerdem, dass etwa die Hälfte der Bilder auf dem Film nichts oder nicht viel geworden sind. Darunter waren einerseits Nachtaufnahmen, aber auch Innenräume oder z.B. Streetart-Fotos sind nicht besonders schön geworden. Lomoherz Conny hat das ganze auch sehr schön in einem Kommentar unter dem oben verlinkten Artikel zusammengefasst:

Meine Erfahrungen mit Farbpositiv-Filmen in E6: braun-gelbliche Farben,relativ kontrastarm und die Hälfte ist für’n Eimer. Aber als Lomonaut lässt man sich davon natürlich nicht entmutigen, denn es sind immer auch ein paar Goldies dabei, die für den Rest entlohnen.

Und genau so ist es: Die Bilder, die gelungen sind, sind wirklich grandios und unter meinen bisherigen Lomographien definitiv Besonderheiten!

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Damit auch noch was zum Motiv gesagt ist: Wir haben einen typischen Samstagsspaziergang in Dresden unternommen. Begonnen am Nürnberger Platz und vorbei an den Wohnblöcken der Hochschulstraße, ging es weiter über Post- und Theaterplatz in den Stallhof und zum Fürstenzug. Was einen Samstagsspaziergang von einem Wochentags- oder Sonntagsspaziergang unterscheidet: An der Elbe findet der Flohmarkt statt. Und nachdem wir uns dort durchgestöbert hatten, liefen wir noch ein Stück die Elbe entlang bis in die Johannstadt. Wisst ihr jetzt alle Bescheid? Nein? Das ist auch nicht tragisch, denn immerhin beweist es eines: Selbst aus typischen Wegen, die man gefühlte hundert Mal gegangen ist, kann man mit Doppelbelichtungen und ein bisschen Experimentierfreude etwas neues herauskitzeln.

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Alle Bilder sind mit der Diana F+ und dem 35mm-Back aufgenommen. Und mit dem brandneuen Digitaliza gescannt. Also brandneu für mich, sonst gibt’s den schon ein Weilchen. ;) Sprockets ftw!

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About Lisa

Lisa, Jahrgang '91, Dresden. Mag Kunst, Lomographie und alles mögliche Kreative.

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