Jeder sollte einen Großen Garten haben.

Jeder, der sich vor einem möglichen Besuch in Dresden schon einmal mit Alternativen zu einer Touri-Tour (Zwinger, Semperoper, Frauenkirche) beschäftigt hat, hat sicher auch schon vom Großen Garten gehört. Der „größte Park Dresdens“ wurde im 17. Jahrhundert als barocke Anlage erbaut und ich musste bei unserem Ausflug (im Gepäck: Diana F+ inklusive 35mm-Back) kürzlich feststellen, dass man einigen Bäumen ihr Alter wirklich ansieht. Der folgende gehört nicht dazu, allerdings zeichnet dieser sich durch einen recht akkuraten Schnitt aus.

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Das Gute am Großen Garten ist ja, dass er trotz seines Namens Aktivitäten für Groß und Klein zu bieten hat. Denn neben Wiesen zum Entspannen und Picknicken, Wegen zum Joggen oder Skaten und Waldstücken zum Eicheln sammeln gibt es auch eine Parkeisenbahn. Die ist nicht nur ein Erlebnis für die über 100 Jungs und Mädels, die die Besucher als Parkeisenbahner  die 5,6 km lange Strecke durch den Garten fahren, sondern auch für die, die mitfahren. Für 13 Euro/Familie kann man sich so die komplette Anlage ganz bequem aus dem Waggon heraus anschauen. Das spart nicht nur Kraft, sondern auch Zeit, die man anschließend für einen Besuch im Zoo nebenan nutzen kann.

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Abgesehen von den Kavaliershäuschen, von denen heute noch fünf erhalten sind (im Anbau des einen wohnte sogar Oskar Kokoschka während seines Aufenthalts in Dresden), wartet das architektonische Highlight in der Mitte des 1,9 km langen Parks: Das von Johann Georg Starcke entworfene Palais mit zugehörigem Teich. Es gilt als eines der Hauptwerke des sächsischen Barock und verarbeitet französische und oberitalienische Einflüsse. Letzteren habe ich in Form einer Caesar-Büste identifizieren und für euch festhalten können. Latein lässt mich einfach nicht los!

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Das Palais bietet jedoch nicht nur ein schönes Äußeres. Denn neben öffentlichen Führungen (laut meinen Ermittlungen jeden Mittwoch von April bis Oktober) gibt es wechselnde Ausstellungen (aktuell und noch bis 09.03.2014: Dresdner Frühling im Palais) und Konzerte in den barocken Hallen.

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Wer Tiere mag, geht also in den Zoo. Wer Konzerte und Ausstellungen vorzieht, ist im Palais an der richtigen Adresse. Wer Open-Airs lieber mag sollte noch ein Stück weitergehen: Die Freilichtbühne „Junge Garde“ bietet Konzerte unter freiem Himmel. 2014 steht neben James Blunt, Sportfreunde Stiller, Marc-Uwe Kling und Santiano sogar ein Taschenlampenkonzert von Rumpelstil auf dem Programm
Wer darüber hinaus sein Picknick-Körbchen vergessen hat, findet im Großen Garten sogar Restaurants. Und wem dieses Angebot immer noch nicht reicht: Das Glücksgas-Stadion und die Gläserne Manufaktur stehen gleich um die Ecke.

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About Lisa

Lisa, Jahrgang '91, Dresden. Mag Kunst, Lomographie und alles mögliche Kreative.

One response to “Jeder sollte einen Großen Garten haben.”

  1. lomoherz says :

    Tolle Doppelbelichtungen! <3

Ein Kommentar, juhu!

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