„Badeurlaub“ im Exkursionsgewand

biennale
entranceWie erwähnt war Venedig wunderschön und am liebsten würde ich wieder zurück. Immerhin kann ich mich an den Fotos und der Hoffnung festhalten, in zwei Jahren wieder hinfahren zu können. Für ein spätes Mittwort habe ich beschriftelte Bilder ausgesucht, um euch ins kunstreiche Venedig zu entführen. Für die 1300 übrigen Bilder werde ich mir in den nächsten Wochen ein ähnlich sinnloses Ordnungssystem überlegen, um euch ein paar Eindrücke dieser wunderbaren, nur an wenigen Stellen stinkenden Stadt zu offenbaren.

finlandia
firedbutunexploded
sunbathing
An unserem zweiten, aber ersten richtigen Tag ging’s in dendiedas Giardini – ein Edlorado für Kunstinteressierte, für Partner ebendieser, für die Kunst eher Bahnhof bedeutet, wohl die Hölle auf Erden. Wir haben den Kopf geschüttelt, als unsere Dozentin am Vortag meinte, acht Stunden seien viel zu wenig… wir waren 7,5 Stunden (aber inkl. Päuschen) unterwegs und waren am Ende platt. Aber es hat sich gelohnt und einiges hat sich durchaus eingeprägt. Vielleicht schafft es das ein oder andere sogar in den zukünftigen Unterricht.

webelonghere
itsnotchaos
reisAm zweiten Tag schauten wir uns die Halle und die Länderpavillons in der Arsenale an. Ebenfalls einige wenige gute Sachen, im Vergleich zum Vortag aber eher eine Enttäuschung. Dafür machten es einige der Länderpavillons, die in der ganzen Stadt verteilt waren und von denen wir uns einige in den beiden übrigen Tagen anschauten, wieder wett. Ganz oben auf der Liste stand dabei der Reis-Pavillon (eine „Extra-Ausstellung“ zur Biennale von Pedro Cabrita Reis – denn dort gab’s für die Jäger und Sammler unter den Kunstfreunden einen Jutebeutel umme ;)

donald
asfaraspobleNatürlich haben wir aber die Stadt auch aus Touri-Sicht erkundet, uns in den kleinsten Gässchen verirrt und Pizza-Pasta-Eis genossen. Das beste Melonen- und Megabitterdunkles-Eis, das ich jemals gegessen habe. Und auch die Bikini-Saison wurde im Mondenlicht sowie bei Tag eingeweiht – leider aber immer noch viel zu selten. Am Montag, dem Tag der Rückkehr, hatte ich noch bis am Abend das Gefühl der Sonnebrille auf dem Kopf und das Schwanken der Vaporettos auf dem Wasser. Ich möchte garnichts neues von Italien sehen… einfach bald wieder Venedig.

DSC_5362

Advertisements

About Lisa

Lisa, Jahrgang '91, Dresden. Mag Kunst, Lomographie und alles mögliche Kreative.

One response to “„Badeurlaub“ im Exkursionsgewand”

  1. Stepanini says :

    Oh wie schön. Ich fahre Ende Juli zur Biennale und freue mich schon jetzt.

Ein Kommentar, juhu!

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s

%d Bloggern gefällt das: