Pop Art und ihre kuriosen Künstler.

Auch wenn Pop Art für mich jedes Mal auf’s Neue Kunst ist, die ich schwer zu erklären finde bzw. über die man schwer etwas anderes als die Stichworte Werbung, Konsum, Massenproduktion findet, hab ich mich erneut dafür entschieden, ihr einen anspruchsvollen Vortrag zu widmen.

Heute war ich dann in der Bibliothek und hab mich durch vier englische Bücher gequält, die jedoch mit der anschließenden Internetrecherche recht aufschlussreich und informativ waren.

Ich hab nicht nur rausgefunden, dass Robert Rauschenberg und Jasper Johns, beide Künstler des Abstrakten Expressionismus, die sich dann quasi  umorientierten und als Pop Art-Künstler der ersten Stunde galten, auch gemeinsam Werke unter dem Pseudonym „Matson Jones“ (Matson war der zweite Name von Rauschenbergs Mutter, Jones=Johns) schufen, sondern auch, dass Andy Warhol, den ich irgendwie immer ganz toll fand, aber der irgendwie in meinen heutigen Recherchen trotz nem extra Buch, das zehn seiner Werke näher erläuterte, etwas blass im Vergleich zu z.B. Lichtenstein dastand, von ner total interessanten, wenn auch kranken Frau angeschossen wurde (=Mordversuch).

Valerie Solanas, deren Wiki-Artikel es sich wirklich zu lesen lohnt, hat anscheinend ne schwierige Kindheit gehabt, schien aber auch keinen Hehl draus zu machen, dass sie mit 13 sexuell gut erfahren war und sich ihr Studium mit Prostituion verdiente. Sowieso war sie leicht hysterisch, denn erst schwarwenzelt sie nur um Warhol herum, damit er ihr Stück mit dem vielversprechenden Titel „“Up Your Ass“ verfilmt und wundert sich dann, wenn das einzige Manuskript, das sie ihm gegeben hatte, verschwindet. Jedenfalls, lalalawikiblalesen, war sie wahrscheinlich nur noch berühmter durch ihr S.C.U.M Manifest. Ihre Society for Cutting Up Men war total beliebt, Sie fand nämlich immerhin nen Veleger, der ihr Manifest scharfsinnigerweise veröffentlichte, als Sie dann im Knast saß. Und später dann in der Klapse. Oder auf der Straße. Aber sonst stand Sie damit ziemlich alleine da, Anhänger fand sie für die männerausrottende Idee nämlich irgendwie nicht.

Aber trotzdessen, dass die n bisschen gestört zu sein scheint, ist es doch recht interessant zu lesen. Und jetzt arbeite ich mal weiter an meinem Vortrag, um mit tollen Zusatzinformationen zu glänzen :-)

 

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About Lisa

Lisa, Jahrgang '91, Dresden. Mag Kunst, Lomographie und alles mögliche Kreative.

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