LachenLachen und Selbstporträts
In meiner Kindheit hatten wir dieses unglaublich komische Spiel - komisch in beiderlei Sinne, das nicht oft gespielt wurde, aber irgendwie merkt man sich sowas halt doch. Jedenfalls musste ich vorhin gewaltig lachen, als ich ein Selbstporträt aus meiner Ausbildung (von vor ca. 1-1,5 Jahren) nach dem Scannen vor mir sah. Man kann sich nun streiten, ob dieses Meisterwerk als Indiz dafür dienen soll, dass ich den falschen Beruf bzw. das falsche Studium gewählt haben könnte. Dennoch ist und bleibt es unabstreitbar, dass diese Arbeit Ambitionen hat, Kinder der Traurigkeit aus dem Tal der Finsternis zu führen. Aber seht selbst:
Um auch meine letzten Leser zu vergraulen hier außerdem eine Collage meiner selbst:
Ich möchte darüber nicht unnötig Worte verlieren, ergötzt euch einfach an diesen extravaganten Schöpfungen und löscht sie aus euren Gedanken, sobald ihr diese Seite verlassen habt.
Die Hochstapler
Man sollte auf keinen Fall schwitzende Handflächen haben.
Das ist das Problem bei Kaffee.
Man bekommt leicht schwitzende Handflächen.
Schwitzende Handflächen verraten einen natürlich.
Es hat überhaupt keinen Zweck, wenn der Rest nicht schwitzt, aber die Handflächen schwitzen.
Wenn man Kaffee getrunken hat sollte man sich vor der Begrüßung unbedingt die Handflächen abwischen.
Gestern ist mit nun die Hochstapler-Ära in diesem Jahr zu Ende gegangen. Nach acht Monaten Improvisationslastigen, lustigen, theaterpädagogisch wertvollen Proben standen wir gestern zum zweiten und vorerst letzten Mal auf der Bühne des Staatsschauspiels Dresden im Kleinen Haus. Die Aufregung war längst nicht so groß wie zur Premiere vergangenen Mittwoch… dementsprechend auch die Einigkeit danach, dass die Premiere wohl doch etwas energiegeladener war. Aber dennoch gelungen und somit sind jetzt die Monate meiner Theaterkarriere, erst einmal bis Anfang Juli, vorbei. Denn dann gibt es ein Revival in Form eines Clubfestivals. Dann werd ich mir wohl auch einmal den ein oder anderen der anderen Clubs anschauen. Ich freu mich drauf.
Doch jetzt, heißt es, sich erst einmal auf die Prüfungen, die nächste Woche anstehen, zu konzentrieren… und in die Vorbereitung des Studiums, die Mappe und das Praktikum lassen sich sicher auch genug Zeit investieren.

Adverbs
Well, literary critics will marvel on this story for years to come…
After this he went away very quickly because he had a broken heart. She was very beautiful and her hair danced in the wind like the last leaves on a dying tree. Before this he touched her face very carefully and she cried because his shirt was green.
Meanwhile in the Caribbean… Captain Jack Sparrow found the last bottle of rum under his feet. The bottle was very dirty but it was no usual dirt. It was more like toe jam.
Back to the first place… They suddenly kissed each other. He kissed her. She kissed him. He kissed her. She kissed him. He kissed her. She died.
This is the end of our story. It is a very strange story about a man and a woman and a strange guy somewhere in the Caribbean.
He was very lonely because he had a lot of blackheads. But this wasn’t his biggest problem. His never born brother had leprosy very badly. But this isn’t important for our story because the woman of our first part is ill more seriously. She had lichen.
This sounds a bit like Michen but this doesn’t matter. We know that our story isn’t very amazing but we had to write a masterpiece of literature in only 20 minutes.
We wrote 223 words so far but we haven’t used 10 adverbs. So now we write down some examples: carefully, absolutely, badly, suddenly, heavily.
Thank you for your attention.
Ein Meisterwerk zeitgenössischer Literatur von den bekannten Underground-Autoren K.A.L.
Hans Unstern besingt Paris und das wohl perfekteste Einstrich-Video aller Zeiten
Schon vor einiger Zeit hab ich von Roland Brückner geschrieben, der wundervolle Zeichnungen macht. ich möchte von mir behaupten, an guten Tagen kann ich auch ein bisschen so zeichnen wie er, aber… 4:40 pure Einstrich-Zeichnung in Perfektion! Ich könnt’s mir ständig wieder ansehen und immer wieder dahinschmelzen. Ich muss mehr zeichnen. Und meine Website endlich mal vorantreiben. Hmhmm.
Philipp Poisel.
Heute beim “Lernen” hat mich mein Freund abgelenkt und mir Philipp Poisel gezeigt. Ich hatte bisher nie was von ihm gehört, erinnert mich allerdings etwas an Clueso. Schöne Texte, chillige Gänsehaut-Stimmung und ne markante Stimme… teilweise glaubt man, ein bisschen Grönemeyer rauszuhören, bei dessen Label der Stuttgarter unter Vertrag steht. Hört euch unbedingt “Wer braucht schon Worte” an! Und “Mit jedem deiner Fehler” und “Durch die Nacht”. Und den Live-Anfang von “Wie soll ein Mensch”. Und den Rest des Liedes natürlich auch. Und sowieso… alles!

Meldungen