8 is the new 11
Der Umzug ist geschafft und endlich können wir unser neues Heim genießen. Zwar ist noch lange nicht alles ausgepackt, aber neben dem Umzug gibt es eben auch noch Uni, Praktikum, Großeinkäufe und Tanzschulunterricht zu erledigen, den wir gestern schon um eine halbe Stunde versäumt haben, weil ich jedes Regal bei Kaufland gründlich abklappern musste, ob wir denn auch erstmal aaaalles wichtige haben.
Jetzt gilt es nur noch ne geringe Menge Kisten aus- und wegzupacken, allerdings steht vorher nochmal ein Einkauf bei Ikea an, nachdem wir am Freitag auch schon ne Menge Geld da gelassen haben… aber es lässt sich nun nicht ändern, Kleiderbügel und zwei Tischbeine müssen noch her, ebenso wie ein Flaschenregal und andere Kleinigkeiten.
Aber doch ist alles schon sehr schön hier und ich kann es jetzt immer kaum erwarten vom Praktikum nach Hause zu kommen und hier noch alles ein bisschen schöner zu machen :)
Wiederum darf ich darüber nicht den Eignungstest vergessen, der in zwei Wochen ansteht und den es zu bestehen gilt, damit ich vielleicht Lehrerin werden kann. Davor gibt es aber noch ne Menge Arbeit an der Mappe, die ich in intensiver Wochenendarbeit gedenke fertigzustellen. Haha… aber wenigstens daran weiter zu arbeiten.
Ansonsten muss ich mich jetzt mal wieder an die Arbeit machen, denn in ner halben Stunde sollte ich schon langsam in der 8 Richtung Innenstadt sitzen… und heute nachmittag kann ich dann wieder ein bisschen wehmütig der 11 nachblicken, die mich zwei Jahre lang immer gut Richtung WG-Heim gebracht hat. :)
Show can go on

Nachdem mein rotes Mikro zur letzen Singstar-Session nach unzähligen Bespuckungen und Rumwürfnissen seinen Geist aufgab und sich ein für alle Mal aus dem Schrecklich-besungen-werden-Business verabschiedete, blieb keine Wahl: ein neues musste her. Bei ebay bin ich glücklicherweise fündig geworden und hab direkt zwei nagelneue bestellt. Beste Ersteigerung seit langem, richtig super. Jetzt bleibt nur noch der Tod von Blau1 zu befürchten :D
Prag – Aller guten Dinge sind drei.
Am vergangenen Wochenende sollte es für mich zum zweiten Mal nach Prag gehen. Alles war geplant, sowohl ne Couch zum Surfen als auch die MiFa war fest, dem Start unseres günstigen Prag-Trips stand also nichts mehr im Wege…
Samstag ging’s dann besonders früh raus, um den Zug, der uns 7.10 uhr gen Nachbarland bringen sollte, ja nicht zu verpassen… Die Rechnung ohne die DB zu machen war natürlich besonders schlau, denn als wir am Bahnhof waren, gab’s dann erstmal die Ernüchterung: 60 Minuten Verspätung. Dann wurden’s mal noch 140, letztendlich jedoch nur 120. Wuhuu, super.
Da ja nichts zu tun war, außer zu warten, sind wir direkt zum Service Point, erstmal Fahrgastrechte-Formular holen und nen Verzehrgutschein abgefassen. Wusste jemand, dass es das gibt? Und bei Marché gibt’s übrigens total leckere Schinken-Käse-Rollbrote… nur zu empfehlen ;)
Nach bisschen Warten sind wir dann ne anderthalb Stunde später mit dem nächsten CNL (jaaaa!!!) gefahren, der erstaunlicherweise nur 35 Minuten Verspätung hatte. Alles gut bis Decin, da dann auch wieder umgestiegen, wegen technischer Probleme. Da fragt man sich echt, was an dem Tag noch alles schief gehen sollte.
Die Antwort gab’s in Prag. Auf dem Bahnhof angekommen stellte sich uns erstmal die Frage, ob da irgendjemand auch nur annähernd kompetent ist. Weit und breit nur Automaten, die nur Münzen nehmen. Blöd halt, wenn man nur Scheine hat. Der Versuch, zu wechseln schlug komplett fehl, der anschließende Kauf von Obladen und Wasser war auch mehr schlecht als recht… aber wenigstens wussten wir ab dem Zeitpunkt, dass das, was uns immer als Zucker-Obladen bekannt war, in Wirklichkeit Haselnuss sein soll. Naja… Kindheitsirrtum ausgemerzt :D
Dann jedenfalls kam der Hammer des Tages. Oder um es anders auszudrücken: Unsere Wochenendplanung ging innerhalb weniger Minuten den Bach runter. Zumindest, als wir erstmal die Klingel des Hauses gefunden hatten, wo sich unser eigentliches Nachtlager befinden sollte… denn die befinden sich in Tschechien irgendwie nicht an der Straßenseite sondern dort, was in Deutschland als Hintereingang bekannt ist. Verquer dort alles… Noch verrückter wurde es jedenfalls, als die Klingelschildchen dem Namen unseres Hosts nicht mal annähernd ähnlich waren. Nach bisschen rumklingeln wurde uns dann klar… den Menschen gibt’s da gar nicht. Was nun?
Nach kurzer Einkehr in der gegenüberligenden Tankstelle, die uns mal wieder vor Augen führte, dass tschechisch eine derart hässliche Sprache ist und zu allem Übel auch noch sehr wenige Tschechen englisch beherrschen (toilet! helloooo? Hätten wir wirklich mal unsren Cousin mitgenommen :D), ging’s dann wieder zur Metro. Da mussten wir uns dann erstmal hinsetzen und der Situationskomik Ausdruck verleihen… Nach langem Überlegen entschieden wir uns dann, uns an der Touri-Info erstmal nach Hostels zu erkundigen. Zu teuer.Nachdem wir dann unser Gepäck für ein Wochenende erstmal eingeschlossen hatten ging’s dann Bahnkarte für die Rückfahrt holen und ab in die Stadt – retten was noch zu retten ist. C&A wurde durch uns n bisschen reicher, Abendversorgung wurde auch noch gesichert und dann ging’s leider auch schon wieder zum Bahnhof. Man will ja schließlich nicht zu spät sein und die Bahn nach hause auch noch kriegen. Haha. Alle waren pünktlich, aber EC170 nach Berlin über Dresden… haha… 45 Minuten Verspätung! Huhuu.. verstehen Sie Spaß?
Wenigstens das Wetter war gut (warum verschreib ich mich heut ständig bei “Wetter”??), es hat immer nur dann geregnet, wenn wir schon längst im Trockenen waren. Meist eben am Bahnhof oder in der Bahn. Aber da haben wir ja eh die meiste Zeit verbracht.
Das dritte Mal wird’s dann besser. Prag, wir rocken dich noch ;)
Prag.
Letzten Freitag war ich, anlässlich meines Praktikums, in Prag. Das klingt, in Bezug auf das Praktikum, jetzt erstmal mehr nach Urlaub. Oder Auszeit, wie man’s auch nennen will. Jedenfalls war’s das aber in keinem Falle, harte Arbeit träfe es schon eher.
Denn in Anbetracht dessen, dass ich sechs Uhr das Haus verlassen musste, begann der Tag schon mal nicht so prickelnd. Aber alles in allem war’s n guter Ausgleich (ich möchte noch einmal in Erinnerung rufen, dass das alles harte Arbeit war!) für das, was wir dann dort gesehen haben.
Allein schon die Landschaft (wir sind mitm Bus gefahren. Klimatisiert, nur halb voll, traumhaft, wenn man nur Schulbusse und überfüllte Reisebusse gewohnt ist) auf dem Weg nach Tschechien ist ja der Wahnsinn. Da war ich echt beeindruckt und werd mich in den Sommerferien wohl nochmal auf den Weg machen, dann vielleicht mit dem Rad im Schlepptau.
In Prag angekommen, halb zehn, machten wir uns dann erstmal quer durch den Bahnhof auf die Suche nach der richtigen Metro. War nich so schwer, gibt nur drei, alles grün soweit also. Haha Witz. Wir sind mit der roten gefahren. Am Schluss mit der gelben. D
Aber ich muss sagen, Metro fahren is schon ne coole Sache. Die sind zwar in Prag irgendwie ganztägig annähernd 61-gefüllt, aber trotzdem is das irgendwie toll. Würd’s nich so schnell gehen würd ich da den ganzen Tag nur Metro fahren.
Im Stadtzentrum angekommen sind wir dann erstmal den typischen Touristenweg zur Karlsbrücke gegangen, haben alle Sehenswürdigkeiten und n relativ fettes Frühstück an der rauschenden Moldau mitgenommen. Ab Karlsbrücke ging’s dann nen Insider-Weg entlang, der uns an den Botschaften (Die Amis… Alter, die filzten jedes Auto, was auch nur dran vorbei wollte! Ein Wunder, dass wir verschont wurden :D) und dem ruhigen Teil Prags vorbeiführte. Oben (wo auch immer das is, Namen kann ich zu den ganzen Plätzen nicht nennen) angekommen hatte man dann nen wahnsinnig tollen Blick auf die Weiten der Stadt. Das sieht alles so wunderschön südländisch aus…
Jedenfalls gab’s ganz schön viel zu sehen und auch, wenn ich nie dort leben wollen würde, haben sich meine Vorstellungen von Prag als typische Tschechen-Stadt nicht bestätigt. Sommerferieeeen!
Zurück im Dienst… oder so.
Trotzdessen ich hier alles hab total schleifen lassen, hat sich mein Besucherzähler doch knapp meist über der 10 gehalten. Wuhuuu, Trommelwirbel und Applaus für alle, die’s wahrscheinlich noch nich aufgegeben haben, hier nochmal irgendwann was zu lesen und ab und an vorbeigeschaut haben. Und denen ein Holla und Vokaltausch, die sich hier dank Andy Warhol ab und an mal her verirren. Und weil wir grad dabei sind… das ist ein Grund zum Feiern!
“Ich liebe deutsche Land…”
Nein. Das war niveaulos und ich mag dieses Lied nicht. Gehört schon was dazu, das Lied zu nennen. Ach okay. Vielleicht blogg ich später mal über meine Ablehnung gegen Lena, den ESC und den Jubel und das Trara um all das. Übrigens war’s pure Faulheit. Will mich ja garnicht erst rausreden.
Was ich eigentlich sagen wollte, sind paar grundsätzliche Sachen.
Erstens bin ich nämlich seit anderthalb Wochen im Praktikum. Ich hatte vergessen wie schön das ist, abends heimzukommen, geschlaucht ohne Ende, aber doch zufrieden, weil man wesentlich mehr macht als in der Schule. Zumindest der Eindruck… naja. :D
Jedenfalls erstell ich eben im Moment so bisschen was Geschäftsaustattungsmäßiges und ach… nächste Woche fahr ich nach Prag.
Ansonsten bin ich seit kurzem auf dem Musik-machen-Trip, der der Welt nur schlechtes beschert. Wer sich meine Machenschaft anhören will, solle auf www.soundcloud.com/house-t-s/lisabadtasted gehen und sich Schwiegeminute und 90er in aller Schlechtigkeit reinziehen. Das was es dann da noch so gibt ist nicht von mir, es lohnt aber auf jeden Fall, sich das anzuhören. Also anhören! Und in nächster Zeit irgendwann werde ich dann dazu übergehen, nur die guten Sachen an die Öffentlichkeit gelangen zu lassen. :D (Sowas werd ich nie wieder tun. Ohne Alkohol… Schande!)
Heute hab ich außerdem, als Musiktipp sozusagen, dank AudL mal wieder, ein hervorragendes Lied von Oliver Koletzki gefunden.
Cool nur, dass ich grad keinen Plan hab, wie man das Youtube-Video mittlerweile einbindet. Wir halt auch manchmal alles schlechter hier. Jedenfalls nennt sich’s Hypnotized von Oliver Koletzki feat. Fran. Wunderbar.













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