Der Endowment-Effekt


Ich, als Verfechterin und typisches Beispiel für’s “Was man hat, hat man”-Prinzip, konnte gestern mal wieder nicht widerstehen. Bei Thalia in die Rumpelkiste gegriffen, trug ich stolz drei glänzende Exemplare vom Taschen-Verlag nach Hause. Taschen macht nicht nur schöne dicke Übersichtswerke, sondern auch schöne dünne. Schön heißt in diesem Fall: knapp, übersichtlich und perfekt zum Sammeln.
Schon vor einiger Zeit habe ich mir die Strömungen der New Media Art und der Abstrakten Kunst nach Hause geholt… damals für 1,99 pro Buch. Klingt dieses Angebot schon unwiderstehlich (jetzt ärgere ich mich, Lucian Freud und die Römische Kunst nicht gekauft zu haben), konnte ich doch dieses Mal noch weniger Nein sagen: Bei einem Euro pro Buch konnte ich Lucio Fontana, Rokoko und Romanik nicht einfach zurücklassen. Und auch, wenn ich die Romanik verabscheue… was man hat, hat man!

Über Lisa

Lisa, Jahrgang '91, Dresden. Mag Kunst, Fotografie und alles mögliche kreative.

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